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Geschichte der Hilfsschulen

Historie

Im Zuge der Inklusion wird nicht nur in Sachsen – Anhalt sondern in der gesamten Bundesrepublik eine  Diskussion zur Umsetzung  der UN-Konvention
über die Rechte von Menschen mit Behinderung, welche Ende 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) verabschiedet wurde, geführt.
Eine große Rolle in diesem Prozess spielt die Stellung der Förderschulen. Im besonderen Focus stehen hier die Förderschulen für Lernbehinderte. In der Diskussion über den Erhalt oder die Abschaffung und die 100% ige Inkludierung lernschwacher Kinder in Regelschulen, lohnt ein Blick in die Geschichte des Hilfsschulwesens.


Im Folgenden werden Betrachtungen von Franz Frenzel aus dem Handbuch des Hilfsschulwissens aufgegriffen und das Hilfsschulwesen der letzten Jahrhunderte beleuchtet.


Geschichte des Hilfschulwesens

Inhaltsverzeichnis.

Allgemeines, Geschichtsquellen und Zeitabschnitte
I. Zeitabschnitt: Vorläufer der Hilfsschulbewegung. Die Zeit bis zum Ende des Jahres 1863.
II. Zeitabschnitt: Die Gründung der ersten Hilfsschulen. Die Zeit von 1864 bis Ende 1886.
III. Zeitabschnitt: Die rasche Verbreitung der Hilfsschulen. Die Zeit von 1887 bis Ende 1904
IV. Zeitabschnitt: Die innere Ausgestaltung der Hilfsschulen und die Begründung einer Hilfsschulwissenschaft. Die Zeit von 1905 bis 1918






Allgemeines, Geschichtsquellen und Zeitabschnitte


Die Geschichte des Förderschulwesens (Hilfsschulwesens) wurde leider bisher in der Betrachtungsweise der Pädagogik nur am Rande bearbeitet. Ein Umstand, der darin begründet liegen dürfte, dass der Focus eher auf andere Bereiche gelegt wurde. So wundert es auch nicht, das Nachrichten aus älterer Zeit über die Versorgung der „Geistesschwachen“  vergleichsweise gering ausfallen. Scheinbar herrschte damals die Ansicht vor, dass es sich nicht lohnt, den „geistig Armen, den Stiefkindern der Natur“, besondere Zuwendung und Förderung angedeihen zu lassen. So wurden zum Beispiel bei den Spartanern „Schwächlinge aller Art aus der Welt geschafft.“ Auch im aufkommenden Christentum, besserte sich die Lage nicht wesentlich, obwohl entsprechend der  christlichen Lehre   besonders die armen und gebrechlichen Menschen Hilfe und Zuwendung bekommen sollten. Selbst die Reformation, die auf vielen Gebieten einen Umschwung  herbeiführte, änderte an dem Schicksal der Betroffenen nicht viel. Man glaubte in jener Zeit noch vielfach an Dämonen und hielt rätselhafte und unerklärliche Erscheinungen; unter anderem auch die Geisteskranken und Geistesschwachen für dämonische Wesen, gezeugt von den “finsteren Mächten böser Geister.“ ... Fortsetzung folgt  ...

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